Was ist Robusta?

Coffea canephora ist mit einem Volumenanteil von 30 bis 40 Prozent die zweitbeliebteste Kaffeesorte der Welt. Robusta gilt gemeinhin als Beimischkaffe, um der Mischung mehr Pepp und intensiveren Geschmack zu geben. 

Nebst Arabica gehört Robusta zu den beliebtesten Kaffeesorten. Hierzulande wird er oft mit Arabica-Bohnen gemischt, um der Kaffeemischung mehr Pepp zu geben. Faustregel: Je mehr Robusta in der Mischung drin ist, umso stärker ist der Kaffee. Der Koffeingehalt von Robusta ist etwa doppelt so hoch wie jener von Arabica-Bohnen. 

Besonders beliebt ist Robusta in Italien; je südlicher umso grösser der Robusta-Anteil in einer Espressomischung oder für einen Ristretto. Bei unserem südlichen Nachbar wird Kaffee oft in Form eines herzhaften Schluckes genossen, der sich im Gaumen öffnet wie ein Geschmacksfeuerwerk, in der sich die Röstaromen in einem Bouquet entfalten und einen erdig schokoladigen Nachgeschmack hinterlassen, der einem noch lange begleitet. Das ist auch der Grund, warum traditionelle Espressomischungen oft einen Robusta Anteil von fast 50 % haben. 

Robusta wird vor allem in Ländern wie Vietnam, Indien und Indonesien produziert. 

Im Unterschied zur Arabica-Pflanze wachsen Robusta-Sträucher in tieferen Regionen unterhalb von 700 Meter über Meer und auch bei heissen Temperaturen. Der Robusta-Pflanze wird darum immer grössere Aufmerksamkeit gewidmet – grade, weil der Klimawandel den Anbau von Arabica-Pflanzen immer schwieriger macht. Robusta ist härter im Nehmen von klimatischen Unterschieden, weniger anfällig für Krankheiten und lässt wegen seiner sechmonatigen Wachstumsphase zwei Ernten im Jahr zu. Zweifellos wird Robusta der Kaffee der Zukunft sein.