Unsere Produzenten: COAGRICSAL, Honduras

Wer den besten Kaffee rösten will, der muss die Herkunft seines Rohstoffs kennen. Es interessiert uns also mehr als die Bohne, wer und wo unser Kaffee angebaut wird. Natürlich auch wie – so ist unser Kaffee nicht nur Fairtrade zertifiziert sondern auch biologisch angebaut. 

Für unsere Klippensprung-Mischung verwenden wir ausschliesslich die Arabica-Bohnen von der Cooperativa Agrícola Cafetalera San Antonio (COAGRICSAL) in Honduras. Wie Du vielleicht weisst, wachsen die besten Arabica-Bohnen in grosser Höhe – je höher gelegen, umso besser. Unser Klippensprung-Kaffee gedeiht auf 1200 Meter Höhe, rund um das kleine Bergdorf San Antonio de la Cumbre mit Sicht auf Guatemala. 

Die 1995 von 32 Kleinbauer und -bäuerinnen gegründete Kooperative hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren hochwertigen Kaffee und Kakao Fairtrade zu produzieren. Trotz der hohen Qualität ist die Kaffee- und Kakaoproduktion für viele Produzenten ein schwieriges Geschäft, da der Weltmarktpreis häufig viel zu niedrig ist. Umso wichtiger ist es, dass sich Kooperativen wie die COAGRICSAL zusammentun und als Union eine stärkere Marktstellung haben. 

Heute zählt COAGRICSAL über 1100 Bäuerinnen und Bauern. Sie profitieren seit der Fairtrade-Zertifizierung im Jahr 2005 von unabhängigen Marktpreisen und der Fairtrade-Prämie. Fairtrade steht auch für direkte Handelswege ohne Preise drückende Zwischenhändler, die sich durch das Unwissen der Produzenten bereichern. So konnte die Kooperative eine moderne Maschine anschaffen, um die Kaffeebohnen zu waschen. Dank der Union konnte sich die Qualität des geernteten Kaffees gesteigert werden – durch Aus- und Weiterbildung der Bäuerinnen und Bauer. 

Ein Beispiel, wie Fairtrade Kooperativen das Leben jedes einzelnen verbessert, zeigt sich an  Anastasia Serrano, Mitglied von COAGRICSAL. Eigentlich wollte sie nie Kaffeefarmerin werden. Fünfzehn Jahre lang hat sie sich um die Erziehung der Kinder gekümmert und ihrem Mann bei der Arbeit auf dem Hof geholfen, während dieser von Stadt zu Stadt zog um eine Arbeit als Landarbeiter zu finden. “Als mein Mann mich verliess, blieb ich zurück mit drei Kindern und den Kaffee-Pflanzen. Der Marktpreis für Kaffee war aber zeitweise so niedrig, dass sich ohne Fairtrade die Ernte gar nicht gelohnt hätte”, sagt Anastasia Serrano. Durch Fairtrade und garantierten Mindestpreis kann Anastasia ihre Zukunft planen: Ihre Tochter konnte die Schule besuchen und Anastasia konnte sich die Bio-Zertifizierung für ihren Kaffee leisten. 

Wer Fairtrade-Kaffee kauft, unterstützt Familien wie die von Anastasia Serrano direkt. So schmeckt unsere Klippensprung-Mischung gleich doppelt so gut. 

http://www.coagricsal.hn/